PAUSE (Buch)

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PAUSE ist das erste, noch unvollständige Werk von VeboWorks. Alles was bisher geschrieben ist, kann man sich hier als einen ersten Entwurf anschauen: https://hastebin.com/raw/ezileyelun Eine aktuelle Version ist jedoch hier in diesem Wiki niedergeschrieben, da Hastebins nicht geändert werden können. Dies bringt zusätzlich Vorteile mit sich, dass Änderungen direkt sichtbar werden.


Text[Bearbeiten]

Es ist Freitag Nachmittag, letzte Stunde vor den Ferien, wir haben Mathe bei Frau Müller. Ich merke, dass meine Gedanken abschweifen, bis ich auf einmal aus meinen Tagträumen gerissen werde: „Da ja jetzt fast aus ist, räumt bitte all die Papierschnipsel und was sonst so auf dem Boden liegt weg und stellt die Stühle hoch! Ich wünsch´ euch allen schöne Ferien und erholt euch gut!“ Alle aus meiner Klasse strömen aus dem Zimmer und können gar nicht erwarten in ihre wohl verdiente „Freiheit“ zu entfliehen. Bevor ich mich allerdings zu ihnen drängle setzte ich noch schnell meine Kopfhörer auf und husche dann auch raus. Wie schön es ist endlich das alles hinter mir zu lassen und mit meinem Abschluss endlich mein Leben richtig zu beginnen. Viele Auswahl beim Beruf habe ich zwar nicht, aber Geld Probleme habe ich ja eh nicht. Also kann mir das soweit egal sein. Als ich mich nach einer nerven raubenden Busfahrt endlich zu hause in meinen ultra- bequemen tollen Stuhl fallen lassen und gerade meine Anlage anschalten will, um wie jeden Tag meine Playlist zu hören, höre ich wie meine Mom mich aus ihren Schlafzimmer ruft. Eigentlich dachte ich dass sie nicht zuhause ist und ich meine Ruhe habe, aber jetzt bleibt mir wohl nichts anderes übrig als zu ihr zu gehen. Sie stellt mir aber diesmal nicht diese typischen Fragen, wie sonst wenn ich von der Schule komme. Irgendwie ist ihr Leben ziemlich schief gelaufen, nachdem mein Dad, vor 9 Jahren, mit dieser Bitch aus seiner Firma durchgebrannt ist. Oft ist sie komplett betrunken oder hat one-night-stands und versucht das nicht mal ansatzweise von mir zu fern zu halten. Mein Dad hat sich auch davor nie wirklich um mich gekümmert und eigentlich jeden Abend, wenn er von der Arbeit heimkommt, mit meiner Mom gestritten. Sie tut mir irgendwie echt leid, andererseits weiß ich nicht wieso sie nicht mit ihm abgeschlossen hat, oder sich bei einem Therapeuten Hilfe sucht. „Was ist denn?“, frage ich, als mir einfällt dass sie ja noch was von mir wollte. „Bist du so lieb und holst uns was zum Essen? Kannst dir was aussuchen und mir was mitbringen, auf was hast du denn Lust?“ Eigentlich habe ich absolut keinen Appetit wenn ich so drüber nachdenke und es nervt mich dass ich mich um das Essen kümmern muss. Aber gegen einen kleinen Spaziergang zur Pizzeria drei Straßen weiter habe ich auch wiederum nichts einzuwenden. „Auf Pizza hätte Ich Bock“, antworte Ich. Auch wenn meine Mutter nicht mag wenn ich auch nur ansatzweise solche Wörter benutze, aber naja damit muss sie leben wenn sie mit mir reden will. Sie wirkt jetzt nicht so begeistert auf meine Antwort, aber willigt dann doch ein und sagt mir noch ihr eine Hawaii Pizza mitzubringen. Wie man so was mögen kann weiß ich echt absolut nicht, aber naja, jedem das seine. Endlich in der Pizzeria angekommen bestelle ich und will gerade in meinen Geldbeutel greifen, als ich merke dass ich nicht mehr genug dabei habe. Das ist nicht das erste mal,dass ich etwas vergesse, also mache ich es einfach so wie die male davor, ich schließe meine Augen konzentriere mich und es klappt, die Zeit um mich herum pausiert und ich kann mich normal währenddessen bewegen. Ich gehe einfach eine Straße wieder zurück und suche mir eine Person die einen recht reichen Eindruck macht. Ich will ja schließlich niemanden bestehlen der das Geld wirklich brauchen würde. Meine Auswahl fällt auf einen Mann mitte 50, der gerade in seine todschicke Limousine einsteigen will. Ein Griff in seine Anzugtasche und schon habe ich seinen Geldbeutel in der Hand „Der braucht das sicher nicht alles“, denke ich und nehme mir 50€ raus. „Da fällt mir ein dass ein bisschen mehr sicher nicht schaden würde, greife nochmal rein und hole noch einen 50€ Schein raus. Jetzt nur wieder den Geldbeutel zurück in seine Tasche und alles wieder so hinrichten wie es vorher war. Er soll ja schließlich noch nicht bemerken, dass ihm etwas fehlt. Wieder zurück in der Pizzeria musste ich mich genauso hinstellen wie ich mich davor wegbewegt hatte. Auch das klappt, ich schließe wieder meine Augen konzentriere mich und höre plötzlich wieder die Stimmen und Geräusche um mich herum wie davor auch. „18,50€ macht das!“, schnauzt mich der mies gelaunte Pseudoitaliener hinter der Theke an. Ich bezahle mit dem Geld von dem reichen Schnösel und verziehe mich sogleich wieder mit meinen zwei Pizzen. Kurze zeit später wieder zu hause hatte es meine Mom endlich geschafft aus dem Bett zu kriechen. Sie machte allerdings keinen sonderbar guten Eindruck und ich war froh mich nach dem Essen wieder in mein Zimmer verkriechen zu können. Ich freue mich schon seit dem ich aufgewacht bin auf das skypen mit meinem Freund und es ist endlich soweit. Er ist fuckin cool. Eigentlich die coolste Person die ich jemals kennen gelernt habe. Im Gegenteil zu all den Leuten in meiner Schule, die mich immer nur komisch anstarren. Vielleicht sind es meine knallblauen Haare, vielleicht sind es meine komplett schwarzen Klamotten oder meine lackierten Fingernägel, ich weiß es echt nicht wieso sie nicht einfach jeden sein lassen was er sie oder es ein will. Zurück zu ihm, in echt haben wir uns nie wirklich getroffen, aber wir schreiben seit einigen Jahren und er weiß alles von mir, sogar das Zeitblasen Dings von dem ich selbst nicht mal weiß wie, wieso und generell was es damit auf sich hat. Eigentlich zocken wir immer was zusammen und reden ziemlich viel oder hören einfach gemeinsam Musik, aber diesmal war etwas anderes der Anlass für unser Gespräch. Da ich in ihn bald mal treffen will müssen wir alles besprechen, da er immerhin am anderen Ende von Deutschland wohnt und ich mehrere Tage bei ihm bleiben will. Einerseits habe freue ich mich extrem darüber, andererseits habe ich auch Angst, dass wir uns doch nicht so gut verstehen. Aber ich bin zuversichtlich dass alles klappt und das die schönsten Tage in meinem Leben werden, ich spüre dass unsere Freundschaft irgendetwas besonderes hat, irgendetwas.

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Einzelnachweise[Bearbeiten]